Begriffe kurz erklärt.

Alle Quellen zu den Informationen im Glossar finden Sie hier.
 
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Eichen-Spohn

Dünnes Eichenbrett

 
 

Eigentum, Eigentümer

Zunächst ist zwischen Ober- und Untereigentum zu unterscheiden.
 
 

Eingesprengte Feldsteine

Zumeist aus Gründen der Materialersparnis oder aus gestalterischen Absichten in Backsteinmauerwerk eingefügte, zumeist unbearbeitete Feldsteine.

 
 

Einlieger

Freier landwirtschaftlicher Arbeiter (im Gegensatz zum Leibeigenen) ohne Grundbesitz, der bei einem Bauern oder Gutsherren zur Miete wohnt, diesem bestimmte Dienste leistet und im Übrigen im Taglohn arbeitet.
 
 

Enfilade

(frz.)
Zimmerflucht, bei der die Türen in einer Achse liegen, so dass bei geöffneten Türen ein Durchblick durch alle Räume möglich ist; in eine Enfilade kann auch ein größerer, zumeist zentral angeordneter Saal einbezogen sein.

 
 

Erbbauern

Bäuerliches Nutzungsrecht bzw. begrenztes Eigentumsrecht an einer Hofstelle, das innerhalb der Familie vererbbar war. Der Staat behielt sich die Zustimmung bei Besitzerwechsel – die Konfirmation – oder auch die Rücknahme des Gutes unter bestimmten Voraussetzungen vor. Das herzogliche Amt besaß das Vorkaufsrecht. Die Vererbpachtung war seit der Aufhebung der Leibeigenschaft (1820) bis 1938 der Weg, die Wirtschaftlichkeit des Bauernstandes und die regelmäßigen Einnahmen des Staates zu verbessern; Inhaber eines Erbpachtgutes nannte man Erbbauern.
 
 

Erblandmarschall

Erbliches Hofamt der Herrscherhäuser mit bedeutenden Repräsentations-, Kriegs- und Landesführungsaufgaben; war der eigentliche Inhaber dieses Amtes, das dem eines »Oberbeamten« gleich kam, verhindert, wurde ein Vize-Landmarschall bestellt.

 
 

Erbpacht

Bäuerliches Nutzungsrecht bzw. begrenztes Eigentumsrecht an einer Hofstelle, das innerhalb der Familie vererbbar war. Der Staat behielt sich die Zustimmung bei Besitzerwechsel – die Konfirmation – oder auch die Rücknahme des Gutes unter bestimmten Voraussetzungen vor. Das herzogliche Amt besaß das Vorkaufsrecht. Die Vererbpachtung war seit der Aufhebung der Leibeigenschaft (1820) bis 1938 der Weg, die Wirtschaftlichkeit des Bauernstandes und die regelmäßigen Einnahmen des Staates zu verbessern; Inhaber eines Erbpachtgutes nannte man Erbbauern.

 
 

Erker

Wohl zumeist mindest zweigeschossiger Vorbau an einem Haus, der im 16. und 17. Jahrhundert oft als Treppenturm anzunehmen und nicht unbedingt als einen Erker im heutigen Sprachgebrauch, d. h. einen über dem Erdgeschoss auskragenden kleinen Raum, im Sinne eines überbauten Balkons, zu verstehen ist.
 
 

Exspektanz

Anwartschaft auf eine bestimmte Stelle, auf die Belehnung mit bestimmten Gütern.