Barockgarten Heinrichsruh
17379 Heinrichsruh
Ein 250 Jahre alter Laubengang aus Winterlinden und über 20 prächtige Eiben prägen das Erscheinungsbild des Barockgartens Heinrichsruh.Herrenhaus und Barockgarten Heinrichsruh wurden von 1750 bis 1752 von Christoph Ludwig Henrici angelegt. Das Gut, dessen wirtschaftliche Grundlage eine Glashütte war, ging bereits 1769 konkurs. Die nachfolgenden Besitzer lebten von den schmalen Einkünften aus karger Landwirtschaft und waren nicht in der Lage, Herrenhaus und Park nach der jeweiligen Mode umzugestalten. Dies stellt heute einen sehr guten Umstand für die Denkmalpflege dar, da der barocke Landsitz fast unverändert erhalten geblieben ist und ein authentisches kulturhistorisches Zeugnis herrschaftlicher Bauweise des 18. Jahrhunderts im ehemaligen preußischen Vorpommern darstellt.
1997 wurde das Anwesen durch den Verein Denkmalpflegezentrum e.V. übernommen.
Der barocke Garten wurde in den Jahren 2002 bis 2005 wissenschaftlich untersucht und rekonstruiert. Er weist noch umfangreiche Reste des barocken Pflanzenbestandes auf, so unter anderem einen 250 Jahre alten Laubengang aus Winterlinden und über 20 prächtige Eiben, die aus den geschnittenen Formbäumchen der barocken Anlage hervorgegangen sind. Von der ursprünglichen Länge des Gartens von über 1500 m, die sich aus den im französischen Stil gestalteten Flächen und einem weitläufigen Jagdpark mit Sternen und Schneisen zusammensetzte, sind heute noch die Parterreflächen und die Wasserachse vorhanden, auf denen sich Pfauen, schwarze Schwäne und eine Skulptur des Bildhauers Simon Schade präsentieren.
Das Herrenhaus Heinrichsruh ist ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Informationen zum Herrenhaus auf dieser Website finden Sie hier.
Für direkte Anfragen und weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website www.kuenstlerhaus-vorpommern.de.




