Schlossgarten Dargun
Schloss 10, 17159 Dargun
Der heutige Darguner Schlossgarten zeigt Spuren der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts.Die Parterrefelder um den Pavillon südwestlich der Kloster-Schlossanlage sind durch etwas tiefer liegende Graswege angedeutet und erinnern an die Gestaltung des Schlossgartens in Güstrow. Die hier gelegene Renaissanceanlage entstand unter Herzog Johann Albrecht II. zu Mecklenburg-Güstrow, der oft in seiner Darguner Nebenresidenz weilte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Gartenanlage verwüstet.
Unter Herzog Gustav Adolf zu Mecklenburg-Güstrow wurde der Schlossgarten um 1690 im Stile des Barock neu gestaltet. Die Gartenquartiere wurden durch ein Wegekreuz auf den barocken Teepavillon ausgerichtet. Die heute noch erhaltenen alten Eiben sind Reste von Formbäumchen aus jener Zeit.
Nach einem Plan von Theodor Klett, Hofgärtner in Schwerin, wurde die vierzeilige Kastanienallee mit rot blühenden Kastanien entlang der westlichen Schlosseinfahrt bis zum Gelben Tor gepflanzt. Es entstand der Laubengang mit den Hainbuchen südlich des Kircheneingangs.
Die Ackerbauschule, die 1873 in das Schloss zog, nutzte den Schlossgarten für Lehrzwecke. Nach 1945 wurde die Anlage für Kleingärten parzelliert und ein Kleinzoo angelegt. Mit der Gartenrekonstruktion wurden die Kleingärten verlegt und wieder eine offene Obstwiese angelegt. Der Laubengang wurde nach Kletts Entwürfen wiederhergestellt und von der vierzeiligen Allee eine Reihe mit rot blühenden Kastanien bepflanzt.
Heute kann der Schlossgarten besichtigt werden. Auch die Kloster- und Schlossanlage Dargun steht Besuchern offen. Informationen zur Kloster- und Schlossanlage auf dieser Website erhalten Sie hier.
Für direkte Anfragen und weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website www.dargun.de.







