Schlosspark Neustrelitz

17235 Neustrelitz

Skulpturen, Brunnen, Säulen und alte Baumbestände bilden den Mittelpunkt des einstigen Schlossareals. Der Neustrelitzer Schlossgarten wurde zwischen 1731 und 1732 von Christoph Julius Löwe (um 1690 – 1752) angelegt.


Während seiner Regentschaft (1752 bis 1794) ließ Herzog Adolf Friedrich IV. zu Mecklenburg-Strelitz (1738 – 1794) seinen im Barock konzipierten Garten völlig neu gestalten. Eindrücke, die er auf einer Reise nach Versailles gesammelt hatte, wurden hierbei umgesetzt. 1820/25 und 1850/60 wurde der Schlossgarten im Auftrag Großherzogs Georg (1779 – 1860) unter Einbeziehung Peter Joseph Lennés (1798 – 1866) besonders in seinem westlichen Teil im Sinn eines englischen Landschaftsparks umgestaltet. Diese Gartenanlage blieb im Wesentlichen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erhalten.

Auf der Mittelachse des Gartens befinden sich zwei Marmorspringbrunnen, die zusammen mit dem Kinderbrunnen an der Orangerie Geschenke des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen sind. Eine weitere Besonderheit ist die Götterallee mit Skulpturen antiker Gottheiten, allegorischen Figuren und dem Hebetempel. Hebe ist die griechische Göttin der Jungend. Im westlichen Teil des Gartens befindet sich die 1892 errichtete Gedächtnishalle für die preußische Königin Luise (1776 – 1810), geborene Prinzessin zu Mecklenburg-Strelitz und Schwester von Großherzog Georg, mit einer Kopie der zweiten Grabstatue von Christian Daniel Rauch (1777 – 1857), die im Mausoleum im Charlottenburger Schlosspark (Berlin) ausgestellt ist.

Noch heute bildet der Park zwischen der Schlosskirche, der klassizistischen Orangerie, dem Marstall und dem Ufer des Zierker Sees das Zentrum der Anlage.
Der Park wird in den Sommermonaten für die Schlossgartenfestspiele genutzt.

Für direkte Anfragen und weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website www.mv-schloesser.de.