Schlosspark Putbus
Markt 8, 18581 Putbus
Dendrologische Besonderheiten, ein Schwanenteich und eine künstliche Insel sind im Schlosspark Putbus beheimatet.Der unter Moritz Ulrich I. ab 1725 entstandene Park wurde zunächst in einem barocken Stil angelegt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden unter Wilhelm Malte erste gestalterische Veränderungen zu einem Landschaftspark nach englischem Vorbild durchgeführt und konnten etwa 1830 abgeschlossen werden. 1870 erfolgten umfangreiche Parkerweiterungen, die zu der heutigen Flächengröße von 75 ha führten. Das Fürstenhaus pflanzte hier eine Ansammlung fremdländischer Gehölze (mehr als 60 verschiedene Baumarten) an.
Viele dendrologische Besonderheiten wie Riesen- und Urwelt-Mammutbäume, Zedern, gelbblühende Rosskastanien und Tulpenbäume konnten aufgrund umfangreicher Sicherungsmaßnahmen erhalten werden. Dem Schlosspark ist ebenfalls ein Wildgehege angegliedert, in dem Rotwild und Damwild leben.
Das bis zur Sprengung 1962 vorhandene Schloss Putbus bildete ursprünglich den Mittelpunkt der Parkanlage. Erhalten sind bis heute lediglich die Terrassen zum Schwanenteich von 1870.
Heute befinden sich noch verschiedene historische Gebäude auf dem großen Schlossparkgelände - die Orangerie, die in den Jahren 1816 bis 1818 entstand, der in den Jahren 1821 bis 1824 errichtete Marstall, das Affenhaus von 1846, das 1868 im frühgotischen Stil errichtete Mausoleum sowie die 1890 durch einen Umbau entstandene Kirche.
Für direkte Anfragen und weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website
www.putbus.de



