Schlösser, Herrenhäuser, Burgen

Einführung

Die Geschichte der Profanbauten des Landes beginnt mit der Absicherung des den Slawen abgerungenen Gebietes. Häufig auf den Resten slawischer Anlagen entstanden die ersten festen Burgen. Sie dienten der Grenzsicherung bzw. als erste bescheidene Residenzen.

Die ersten den Namen „Schloss“ verdienenden Bauten sind in der Renaissance entstanden.

Eine für das relativ arme und dünn besiedelte Land regelrechte „Schlösserflut“ ergab sich durch die häufigen Landesteilungen der mecklenburgischen und pommerschen Herzöge. Diese schwächten die jeweiligen Landesherren und ließen den grundbesitzenden Adel, die „Ritterschaft“, erstarken.

Spätestens seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges dominierte die für das Land so typische Struktur der großen Güter die Kulturlandschaft. Dem steigenden Repräsentationsbedürfnis der großen Gutsbesitzer geschuldet, entstanden imposante Herrenhäuser, die aufgrund ihrer aufwändigen Gestaltung den herzoglichen Schlössern Konkurrenz machten und deshalb heute oft als „Landschlösser" bezeichnet werden.