Kloster- und Schlossanlage Dargun

Schloss 10, 17159 Dargun

Das Zisterzienserkloster wurde 1172 von dänischen Mönchen gegründet. Die Altarweihe fand im Jahr 1173 durch Bischof Berno v. Schwerin († 1191) statt.


Auf Grund von Kriegswirren zogen sich die Mönche 1199 nach Greifswald zurück und gründeten dort das Kloster Hilda/Eldena. Die Zweitgründung des Klosters Dargun erfolgte um 1209 durch einen Konvent aus Doberan. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts begannen die Mönche mit dem Bau der Klosterkirche aus Backsteinen.

1552 erfolgte die Säkularisierung (Verweltlichung) durch Herzog Johann Albrecht I. v. Mecklenburg. Die Klosteranlage fiel kurz darauf Herzog Ulrich zu Mecklenburg und ab 1556 dem Fürstenhaus Mecklenburg-Güstrow als Nebenresidenz zu. In den nächsten 200 Jahren wurde das Kloster zu einer dreigeschossigen Vierflügelanlage mit flankierenden Ecktürmen unter Verwendung der mittelalterlichen Bausubstanz umgebaut.

In den letzten Kriegstagen 1945 fielen das Schloss und die Kirche einem Brand zum Opfer. 1979 wurde die Kloster- und Schlossanlage durch das Bemühen engagierter Denkmalpfleger und Darguner Bürger auf die zentrale Denkmalliste der DDR gesetzt.

Seit 1991 wird die Anlage gesichert und saniert. Im Frühjahr 2007 und im Herbst 2008 konnte die Sanierung der knapp 700 Meter Mauerkronen der Anlage inklusive des Hohen und Niederen Chors sowie des Querschiffs fortgeführt werden. Nach Teilabschluss der Arbeiten am Querschiff wurde die bereits vorhandene Treppe mit Aussichtsplattform freigegeben.

Heute kann die Kloster- und Schlossanlage Dargun besichtigt werden und ist nun ein Veranstaltungsort für Konzerte und Festivals aller Art. Auch der Schlossgarten steht Besuchern offen. Informationen zum Schlossgarten auf dieser Website erhalten Sie hier.

Für direkte Anfragen und weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website www.dargun.de.